Heizwerk in Betrieb genommen und Glasfasernetz fertig gestellt

28. Juli 2021 : In Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Lenz, der Landtagsabgeordneten und Umweltministerin a.D. Ulrike Scharf, Landrat Martin Bayerstorfer, dem 1. Bürgermeister der Stadt Dorfen, Heinz Grundner, und vielen weiteren Ehrengästen haben die Stadtwerke am 26.07.21 auf dem Gelände des Heizwerkes Rinning feierlich den Abschluss von zwei Großprojekten begangen:

Zum einen erfolgte symbolisch die Inbetriebnahme des Heizwerkes Rinning II. Zum anderen konnten die Stadtwerke das öffentlich geförderte Glasfasernetz in den unterversorgten Bereichen an die Stadt Dorfen übergeben. Mit beiden Projekten bewegen sich die Stadtwerke am Puls der Zeit: Es geht um den Kampf gegen den Klimawandel und die Teilhabe des ländlichen Raums am digitalen Leben in der Gesellschaft.

Das Heizwerk Rinning II wird ebenso wie das bestehende Heizwerk zu ganz überwiegenden Teilen mit Biomasse aus heimischen Wäldern betrieben. Die Wälder werden teils von den Stadtwerken angepachtet und auch bewirtschaftet. Hierdurch ergibt sich ein sehr niedriger ökologischer Fußabdruck (Kreislaufwirtschaft), der sich in einem sehr niedrigen Primerenergiefaktor von 0,13 ausdrückt. Corona bedingt, von der Öffentlichkeit unbemerkt geblieben, ist die in 2020 erfolgte Fertigstellung und Inbetriebnahme des Heizwerkes mit einer Wärmeleistung von 2 Megawatt. Mit der bestehenden Wärmeerzeugungsanlage summiert sich die Leistung der Fernwärmesparte auf insgesamt 3,5 Megawatt. Von den Heizwerken ausgehend wird die Wärme über ein Fernwärmeleitungssystem zu den Kunden geführt. Heute sind bereits große Teile der Dorfener Altstadt versorgt und das Netz wächst – wie auch die Stadt Dorfen – kontinuierlich an. Die Investitionen für Rinning II haben 1,6 Mio.€ betragen. Davon wurden 300 T€ über das Technologiezentrum Straubing und C.A.R.M.E.N gefördert.. Mit dem Ausbau der Fernwärme leisten die Stadtwerke einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Wärmewende hier in Dorfen.

Glasfasernetz: Zur Beseitigung der letzten weißen Flecken in Dorfen wurden 467 Kilometer Glasfaser verlegt und ein Leerrohrnetz von 457 Kilometern Länge errichtet. Dabei konnte auf ein Leerohrnetz von rd. 24 Kilometern zurück gegriffen werden, dass die Stadtwerke bereits im Vorfeld errichtet hatten. Über das Glasfasernetz werden rd. 700 Immobilien erschlossen und rd. 1.000 private und gewerbliche Kunden mit schnellem Internet versorgt. Über das Betreibermodell verbleibt das Eigentum an dem Netz bei der Stadt Dorfen. Die Stadtwerke Dorfen haben das Netz gepachtet, erbringen die TK-Leistungen und sind Vertragspartner der Kunden. Über ihre Tochtergesellschaft Dorfener Bau- und Service GmbH haben die Stadtwerke im Auftrag der Stadt wesentliche Leistungen im Bereich Baumanagement und Bautätigkeiten erbracht: Bauleitung, Steuerung und Koordinierung der Bauleistungen , Inhouse Installationen, und Spleissarbeiten. Die Tiefbau- und Verlegearbeiten wurden durchgeführt von der Firma RKE Ruhland, König & Co. Elektro GmbH aus Hohenthann. Die veranschlagten Baukosten von 8,9 Mio.€ wurden eingehalten und das Projekt innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens abgeschlossen. Die Finanzierung erfolgte als Cofinanzierung von Bund und Freistaat sowie aus Mitteln der Stadt Dorfen. Die beantragte Bundesförderung beträgt rd. 4 Mio.€ und der geplante Zuschuss des Freistaates liegt bei rd. 2,8 Mio.€. Der voraussichtliche Eigenanteil der Stadt Dorfen liegt damit bei rd. 2,1 Mio.€ Das Netz wird jetzt der Stadt Dorfen übergeben und dann wie vereinbart an die Stadtwerke zurückverpachtet.

„Beide Projekte zeigen in vorbildlicher Weise, was entstehen kann, wenn Stadtverwaltung, Stadtrat und Stadtwerke gemeinsam an einem Strang ziehen“, freute sich Geschäftsführer Klaus Steiner und bedankte sich bei seiner Belegschaft und allen weiteren an den Projekten beteiligten Institutionen, Behörden und Firmen. Der 1. Bürgermeister der Stadt Dorfen und Aufsichtsratvorsitzender der Stadtwerke legte ein klares Bekenntnis zur kommunalen Daseinsvorsorge ab und verwies darauf, das alle Fördergelder und Investitionen in der Stadt verblieben seien und unmittelbar den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen.

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